5 Lebensmittel, die den Körpergeruch verbessern.

Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, kommt es (leider) wieder häufiger vor, dass man in Bussen und Bahnen die verschiedensten Körpergerüche wahrnimmt. Menschen, die viel schwitzen und dementsprechend riechen, haben dies zum großen Teil ihren Vorfahren zu verdanken, da die Intensität der Schweißdrüsen genetisch bedingt ist.

Es gibt jedoch auch bestimmte Lebensmittel, die den unangenehmen Körpergeruch noch verschlimmern können. Aber es gibt auch einen Hoffnungsschimmer, denn genauso gut können bestimmte Lebensmittel unangenehme Ausdünstungen verhindern oder mildern. So wird die Nahrung, die man zu sich nimmt, besonders im Sommer zu einem wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den eigenen Geruch.

 

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Die folgende Liste zeigt, wie man seine Schweißdrüsen im Zaum halten kann und wie man z.B. nervigen Mundgeruch gar nicht erst entstehen lässt.

1.) Wein vs. Zitronenwasser

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An lauen Sommerabenden am Wasser oder auf dem eigenen Balkon sitzen und ein Glas Wein genießen? Das klingt nach der besten Sommerbeschäftigung überhaupt. Jedoch sollte sich dieses Abendritual nicht zu oft wiederholen, denn ein regelmäßiger Konsum von Wein kann dazu führen, dass man nach dem beliebten Getränk riecht.

Tipp: Genauso erfrischend an einem Tag auf Balkonien ist leckeres Zitronenwasser. Dieses kann man ganz einfach selber machen, indem man Biozitronen in einen Krug mit Mineralwasser füllt und dann eiskalt genießt. Die Zitrone ist nicht nur superspritzig, sondern säubert den Körper durch ihren hohen Anteil an Antioxidantien von innen.

2.) Zwiebeln vs. Zimt

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Dass Zwiebeln zu den stark riechenden Gemüsesorten gehören, weiß wohl jeder. Leider schmecken sie zu gut, sodass sie regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Jedoch sollte man vor wichtigen Terminen auf Zwiebeln verzichten, denn nicht nur der Atem, sondern auch die Finger und der ganze Körper verströmen ihren scharfen Geruch.

Tipp: Wer auf Zwiebeln verzichten muss oder möchte, kann viele Speisen mit anderen Gewürzen oder Kräutern aufpeppen. Auch wenn man Zimt eigentlich mit süßen Speisen in Verbindungen bringt, sollte man das Gewürz auch einmal in herzhaften Gerichten ausprobieren und entdeckt so ganz neue Geschmacksrichtungen.

3.) Kaffee vs. Tee

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Die alte Geschichte von den Teetrinkern und Kaffeetrinken: Bist du das eine, kannst du nicht auch das andere sein. Ganz so schlimm ist es nicht. Sicher ist aber, dass Kaffee Mundgeruch verursacht. Menschen, die viel Kaffee trinken, neigen eher zu einem unangenehmen Geruch als Teetrinker. Das liegt vor allem daran, dass Tee die Organe optimal durchspült und so Giftstoffe, die Gerüche auslösen, aus dem Körper geschwemmt werden.

Tipp: Gegen eine leckere Tasse Kaffee ist nichts einzuwenden. Am besten trinkt man aber auf jede Tasse doppelt so viel Kräutertee, um Gerüche zu vermeiden.

4.) Milch vs. Joghurt

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Ein Glas Milch oder einen leckeren Kakao empfinden viele Menschen als lebenswichtig, um morgens erstmal auf Touren zu kommen. Leider merken sie selten, was die Milch in ihrem Mund verursacht. An dem Mundgeruch, den die Mitmenschen bemerken, ist der hohe Gehalt des Mikronährstoffs Cholin in Kuhmilch schuld. Dieser fördert in Verbindung mit den Bakterien die Bildung von Mundgeruch.

Tipp: Wer gern Milchprodukte zu sich nimmt, der sollte lieber auf Joghurt umsteigen. Dieser ist durch seine Herstellung reich an Vitamin D, welches die nervigen Bakterien im Mund bekämpft und so auch keinen Mundgeruch entstehen lässt.

5.) Spargel vs. Sellerie

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Spargel ist ja bekannt dafür, dass er sich nach dem Verzehr durch einen starken Geruch im Urin bemerkbar macht. Jedoch beschränkt sich dieser Geruch nicht nur auf die Toilettengänge, auch die Haut gibt die Duftstoffe des Gemüses ab, sodass der Verzehr am ganzen Körper riechbar ist.

Tipp: Als Alternative zu Spargel kann man auf Sellerie zurückgreifen, denn dieser hat im Gegensatz zum strengen Geruch des Spargels einen positiven Einfluss auf den Körper. Sellerie fördert die Produktion von Pheromonen, also Duftstoffen, die anziehend auf das andere Geschlecht wirken.

Die Ernährung hat nicht nur einen Einfluss auf unser Gewicht und unsere Verdauung, sondern auch auf unseren Körpergeruch. Sicherlich kann man sich diese „duftfördernden“ Lebensmittel ab und zu gönnen und in seine Mahlzeiten einbauen, denn die Gerüche entwickeln sich oftmals nur bei erhöhtem und regelmäßigem Verzehr. Dann heißt es freilich: Genießen und Nase zu!

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